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Hallo, liebe Märchenfreunde,

nachdem der Märchenwald nun ein paar Monate pausiert hat,

wird er jetzt reaktiviert.

Allerdings, und das gleich vorweg, wohl nicht mehr ganz so umfangreich,

wie es der vorige war.

Aber ich hoffe, ihr habt trotzallem wieder viel Spaß beim lesen.

Ich werde ein wenig Zeit benötigen alles wieder aufzubauen.

Habt also ein wenig Geduld.

So nach und nach werden euch wieder viele Märchen, Geschichten

und Sagen zur Verfügung stehen.

Eins will ich aber gleich jetzt anmerken: Wie auch schon im alten "Märchenwald" werde ich die alte, zu ihrer Zeit gebräuchliche Rechtschreibung und den damals üblichen Satzbau beibehalten, soweit es die Verständlichkeit der Texte zulässt. Also schreit bitte nicht gleich: "Märchenonkel, da sind so viele Fehler, setzen, sechs!". Ich habe es absichtlich so gemacht.

Trotzdem viel Spaß beim lesen.

Euer Märchenonkel

 

 

 

 

Was sind eigentlich "Märchen"?

Märchen sind Prosatexte, die von wundersamen Begebenheiten erzählen. Märchen sind eine bedeutsame und sehr alte Textgattung in der mündlichen Überlieferung und treten in allen Kulturkreisen auf. Im Gegensatz zum mündlich überlieferten und anonymen Volksmärchen steht die Form des Kunstmärchens, dessen Autor bekannt ist. Im deutschsprachigen Raum wurde der Begriff Märchen insbesondere durch die Sammlung der Brüder Grimm geprägt.

Im Unterschied zur Sage und Legende sind Märchen frei erfunden und ihre Handlung ist weder zeitlich noch örtlich festgelegt. Allerdings ist die Abgrenzung vor allem zwischen mythologischer Sage und Märchen unscharf, beide Gattungen sind eng verwandt. Ein bekanntes Beispiel hierfür ist das Märchen "Dornröschen", das etwa von Friedrich Panzer als märchenhaft ‚entschärfte‘ Fassung der Brünnhilden-Sage aus dem Umkreis der Nibelungensage betrachtet wird. Dabei kann man die Waberlohe als zur Rosenhecke verniedlicht und die Nornen als zu Feen verharmlost ansehen.

Charakteristisch für Märchen ist unter anderem das Erscheinen phantastischer Elemente in Form von sprechenden und wie Menschen handelnden Tieren, von Zaubereien mit Hilfe von Hexen oder Zauberern, von Riesen und Zwergen, Geistern und Fabeltieren (Einhorn, Drache usw.); gleichzeitig tragen viele Märchen sozialrealistische oder sozialutopische Züge und sagen viel über die gesellschaftlichen Bedingungen, z. B. über Herrschaft und Knechtschaft, Armut und Hunger oder auch Familienstrukturen zur Zeit ihrer Entstehung, Umformung oder schriftlichen Fixierung aus. Nach der schriftlichen Fixierung der Volksmärchen setzte eine mediale Vielfalt ein (Bilder, Illustrationen, Übersetzungen, Nacherzählungen, Parodien, Dramatisierungen, Verfilmungen, Vertonungen usw. usf.), die nun an die Stelle der mündlichen Weitergabe trat. Insofern ist die ‚Rettung‘ der Märchen etwa durch die Brüder Grimm zwar einerseits begrüßenswert, aber andererseits setzt dies auch der mündlichen Weitergabe eines mono-medialen Texttyps ein jähes Ende.

(Auszug aus "Wikipedia")



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